Archiv 2010

EiferSucht von Esther Vilar
eine heitere Satire mit Musik in zwei Akten
Roman für drei Faxmaschinen und ein Tonbandgerät.
Rechte: Per Lauke Verlag, Hamburg
Das erste Buch von Esther Vilar Der dressierte Mann, welches damals die
Feministinnen in Rage brachte, war ein riesiger Erfolg.
Der Roman Eifersucht, dreht sich um die Sorgen und Nöte der betrogenen
Ehefrau und der betrogenen Geliebten. Es geht um die Eifersucht, die auch
Gemeinsamkeiten unter den Betroffenen schafft. Erzählt wird eine herrlich
zwiespältige Geschichte. Sie spielt in einem Hochhaus. Das sorgt für
Spannung und Konflikte.
Vier Personen, die mit drei Faxgeräten kommunizieren, sind darin verwickelt.
Es dreht sich alles um Lazlo, einen erfolgreichen Anwalt, im besten Alter
Mitte 50 und seit achtzehn Jahren glücklich mit Helen verheiratet.
Als Nebenbuhlerin greift Yana mittels Fax in das Geschehen ein. Sie
hat als
Architektin das Haus mit gebaut und kennt das Geheimnis einer Penthouse-Wohnung,
das sie schamlos ausnutzt, um die arme Helen wie in einer Peep-Show
von
der Untreue ihres Mannes zu überzeugen. Doch die Strafe folgt auf
dem Fuß. Die vierzigjährige Yana verliert Lazlo an die fünfundzwanzigjährige
Studentin Iris. Aber auch das geht nicht gut ...
Esther Vilar erzählt davon so pointiert, mit Witz und hintergründigem
Humor, daß man seine helle Freude hat. Auf leichte Art werden ebenso
einfache wie brutale Wahrheiten gesagt.
Inszeniert wird das Stück durch den Regisseur Urs Blaser,
bekannt durch sein Theater „Kammerspiele Seeb“.
Fotos aus den Proben
Presseberichte
Besetzung
| Darsteller | |
| Helen | Monika Früh |
| Yana | Martina Stach |
| Iris | Noemi Fretz |
| Backstage | |
| Regie | Urs Blaser |
| Regieassistenz | Peter Müller |
| Produktionsleitung | Reto Bucher |
| Kostüme/Modistin | Silvia Schumacher |
| Musik | Markus Merz |
| Werbung | Rolf Weber / Käthi Hediger |
| Grafisches Konzept | Michi Köng |
