Frühjahr 2012
Die 8 Frauen
Kriminalkomödie von Richard Thomas
Bearbeitung von Bruno Kocher
Acht potentielle Mörderinnen wollen wissen:
Wer war’s wirklich? Diese vergnügliche, spannende Kriminalkomödie,
mit welcher der französische Autor Robert Thomas 1961 in Paris einen überwältigenden
Erfolg erzielte, bietet Nervenkitzel pur nebst einer gehörigen Portion
Humor und einer Prise Gesellschaftskritik.
An einem stürmischen Herbsttag kehrt Susanne, die in England studiert,
nach Hause zurück. Ihre Mutter Gaby holt sie vom Bahnhof ab und fährt
sie zur abgelegenen Villa der Familie. Dort wird Susanne mehr oder weniger
euphorisch empfangen von ihrer jüngeren Schwester Catherine, der neurotischen
Tante Augustine und den Hausangestellten Louise und Madame Chanel. Auch
die bettlägerige
Mutter von Gaby und Augustine, Mamy, freut sich über die Ankunft ihrer
Enkelin. Lediglich Susannes Vater Marcel – der einzige Mann im Haus – lässt
sich nicht blicken. Seine Geschäfte sind in letzter Zeit schlecht
gelaufen – da geschieht das Unfassbare.....
Der Versuch, die Polizei zu rufen scheitert. Das Telefonkabel wurde durchtrennt
und fürs Mobiltelefon besteht noch immer keine Funkverbindung. Das
Haus kann wegen des heftigen Sturmes nicht verlassen werden. Abgeschnitten
von der Außenwelt, entsteht eine angespannte, misstrauische Atmosphäre
unter den Frauen, geprägt von Eifersucht und Rivalität. Die Angst
geht um, der Mörder könnte sich noch im Haus befinden.
Überraschend trifft Pierrette, die Schwester von Marcel, ein. Sie erklärt,
sie sei durch einen mysteriösen Anruf herbestellt worden. Misstrauen
empfängt sie: Wie kam sie mitten in der Nacht durch den tosenden Sturm?
Die Anwesenden beginnen, sich gegenseitig zu beschuldigen. Wie sich herausstellt,
haben alle acht Frauen Marcel in der Nacht zuvor noch aufgesucht und seine
Nerven mit Forderungen und Geständnissen strapaziert.
Ein infames Spiel aus gegenseitigen Verdächtigungen und Schuldzuweisungen
entsteht, die skandalösen Geheimnisse der Frauen kommen ans Licht,
die Fassade bürgerlicher Anständigkeit bröckelt...
